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Oder wodurch sich die Intelligenz eines Unternehmens auszeichnet.

Ein ERP-System (Enterprice recource planning) muss es sein, weil man sich digital wandelt. Aber ist dies die Zukunft eines Unternehmens, wenn andererseits alle Mitarbeiter sich auf APP- Plattformen tummeln und sich die schönsten, bunten und (un)sinnigsten Tools zur Verarbeitung von Daten installieren, wo bis vor kurzem noch keiner wusste, dass es dort überhaupt Daten gibt? Da entwickelt nun tatsächlich jemand eine App, die für die Erfassung und Bearbeitung eines ganz bestimmen Datenvolumens im Unternehmen alles in den Schatten stellt, was im Unternehmen auf dem Markt ist. – Und wir haben SAP!! Die Frage nach der möglichen Nutzung dieser App wird in der IT-Abteilung abgelehnt. Warum ist das so? Häufig ist der Grund, dass die IT-Abteilung Arbeit ohne Ende hat und diese Anforderung absolut nicht passend ist, weil sich die IT-Abteilung mal wieder mit sich selbst beschäftigt, da sie als erste den digitalen Wandel verschlafen hat. Ganz schön böse, ist aber häufig so. Davor sollte man die Augen nicht verschließen.

These 1: Eine IT-Abteilung ist nicht dazu da, PCs durch die Gegend zu transportieren und dafür Sorge zu tragen, dass alle Server laufen und die Daten sicher und geschützt sind. Sie ist dazu da, die Prozesse der IT zu überwachen und zu verbessern und externe Dienstleistungen zu koordinieren. Deshalb heißt eine IT-Abteilung ab sofort IT-Management.

Aber das ist nicht genug. Nun pocht die Anforderin der App aber darauf, sich mit dem Thema dieses funktionell optimalen Systems näher auseinander zu setzen. Da sie eine „Sie“ ist, kommt man diesem Wunsch nach und stellt fest, „hallo“ was machen die da in der Abteilung eigentlich? Da wissen wir ja nichts davon. Man hat die IT mal wieder nicht mit ins Boot geholt bevor man etwas organisatorisches überlegt und umgesetzt hat. „Heult doch“, selber Schuld IT-Abteilung, wenn man lieber an Geräten schraubt und sich die neusten Storages und Server anschaut, an statt sich mit den relevanten Themen für die Zukunft auseinander zu setzen, hat man den Beginn der digitalen Transformation bereits verschlafen. Wer sich dem neuen verweigert und nur das negative sieht, läuft der Entwicklung immer hinterher. Das ITIL-Modell bietet seit über fünfzehn Jahren organisatorische Möglichkeiten, eine IT-Abteilung zu einem IT-Management zu transformieren.

These 2: In den meisten mittelständischen Unternehmen wurde die digitale Transformation schon bei der Nutzung der hauseigenen IT- Infrastruktur verschlafen und führt zu kostspieligen Folgeerscheinungen.

Die Anforderin der App lässt nicht locker und die ganze Abteilung wird aufgefordert, dieses geniale Produkt zu nutzen. Da der Nutzer nur seine Welt der Dinge kennt und wenig Verständnis für Datenschutz und Datensicherheit hat, geschehen nun Dinge, die fahrlässig sind. Die Geschäftsführung ist zwar für alle Vorgänge verantwortlich, weiß aber von diesen Dingen nichts. Weder die IT-Abteilung, noch die Fachabteilung wird etwas über die Versäumnisse sagen, da mit Repressionen zu rechnen ist. Erst wenn äußere Einflüsse die Versäumnisse offen legen, wird das Versagen aufgedeckt.

These 3: Mittelständische Unternehmen sind durch schlechtes IT-Management in ihrer Existenz bedroht. Kleine Schwachstellen können zu maximalem Verlust führen.

Dies ist der Alltag in vielen Unternehmen. In der Zukunft gibt es, unabhängig von der digitalen Transformation für die Geschäftsmodelle, in den Wertschöpfungsbereichen der Unternehmen, also auch noch Hausaufgaben in den internen IT-Prozessen zu bewältigen. Dies ist ein Thema, welches sich nicht mit den vermeidlichen IT-Abteilungen besprechen lässt. Es ist  Chefsache und gehört zur Strategie des Unternehmens.

Aber was hat das mit SAP und Intelligenz zu tun? Diese Frage können Sie sich nun beantworten, wenn Sie den Tenor dieses Textes verinnerlicht haben.

These 4: Ein ERP-System gehört nicht zu den intelligenten Systemen, welches sich an Ihre Märkte reibungslos anpasst und sie flexibel werden lässt.

Spannend? Dann bleiben Sie dabei und lesen Sie beim nächsten Mal: Viele Inseln mit wenigen Bergen und Leuchttürmen und vielen Fischen im Wasser, die mir Nahrung sind, sind besser als ein Gebirge mit vielen steinigen Wegen und tiefen Tälern, durch die ich die Nahrung transportieren muss. Oder, wie talentiertes Datenmanagement funktioniert.